Unsere Reise startete mit der Fahrt nach Melchnau, wo uns ein spannender Einrad-Workshop erwartete. Dabei wurde schnell klar, dass das Fahren auf nur einem Rad gar nicht so einfach ist, wie es vielleicht im Zirkus aussieht. Nach einer Stärkung ging es weiter Richtung Lagerplatz, wo Zelte aufgebaut und die ersten Lagergeschichten geschrieben wurden.
In den nächsten Tagen folgten weitere Highlights wie der Foto-OL in Willisau, erfrischende Stunden in den Badis und die Wanderung auf den Napf. Besonders dieser Tag bleibt wohl vielen in Erinnerung: Nach dem Napf-Aufstieg wurden wir mit einer beeindruckenden Aussicht belohnt und konnten unsere selbst belegten Gipfelsandwiches geniessen. Die “Wädli” wurden beim Aufstieg und anschliessend beim Heimweg über Ufhusen noch einmal richtig auf die Probe gestellt. Auch ein ganz spezielles Erlebnis war die Nacht unter freiem Himmel. Nach einem langen Tag packten wir unsere Schlafsäcke aus und machten es uns draussen gemütlich. Unter dem Sternenhimmel einzuschlafen und am nächsten Morgen von der Sonne geweckt zu werden ist ein Moment, den man nicht so schnell vergisst. Auch wenn die erste Nacht im Zelt oder draussen nicht bei allen gleich erholsam war, standen am Morgen wieder alle mit einem Lächeln bereit. Denn genau solche kleinen Geschichten und Erlebnisse machen ein Lager aus.
Natürlich gibt es auch einiges, worüber zuhause erzählt werden kann. Sei es der eine oder andere lustige Moment beim Einradfahren, kleine Herausforderungen beim Velofahren oder die Tatsache, dass ein Zelt nachts plötzlich viel lauter sein kann als gedacht. Die Kinder werden bestimmt nicht mit leeren Taschen nach Hause kommen, sondern mit vielen Erinnerungen, neuen Freundschaften und wahrscheinlich auch einer Portion schmutziger Wäsche. Die “Chrömli-Portmonnaies” werden hingegen ziemlich leer sein.
Am Mittwoch stand bereits der Besuchsabend vor der Tür. Nach einem gemütlichen Grillplausch durften die Eltern einen Einblick in unseren Lageralltag bekommen und unsere (mehr oder weniger) aufgeräumten Zelte bestaunen.
Am Donnerstag ging es in die Badi Ursenbach, wo zusätzlich ein spannendes Volleyturnier auf dem Programm stand. Danach genossen wir unser letztes Znacht und liessen das Lager mit einem bunten Abend gemeinsam ausklingen. Am letzten Tag wird noch fleissig aufgeräumt und geputzt, bevor wir mit dem traditionellen Hamburger-Essen das Ende des Lagers einläuten. Mit vielen schönen Erinnerungen gehen wir nun auf den Heimweg nach Grossdietwil. Wir freuen uns jetzt schon darauf zu Hause, von unseren ein- und zweirädrigen Abenteuern zu erzählen.